Description:
Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 20, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799.
Trascrizione:
das will auch Ferarius in der frag von der Alchi-
mia am fünff vnd zwaintzigsten Cap: Das die na-
tur von anbegin der Metallen gebürt nimbt ihr
für ein schleimig schwehr wasser vermischt mitt
gar weisser behender Schwebliger Erden die resoluirt
das in ein brodem oder dünst vnd erhebt das in den adern
oder griefften der Erden kocht oder deüet sie zu hauff
föstiglich die feuchtigkeit vnd truckhenheit also mit
einander veraints biß daraus wirdet ein Substantz,
die man nennet Quecksilber, vnd das ist nun die
aigen vnd aller negst Materi der Metall, alß auch
oben gemelt ist: Darumb redet er abermals am
dem sechs vnd zwaintzigsten Cap: so Er spricht, die
da wellen nachuolgen der Natur, die sollen nichtt
nemen Quecksilber allein, sonder quecksilber vnnd
Schwebel miteinander zuhauff gefüegt nit deß ge-
meinen quecksilbers vnd schwebels sonder den die
Natur zuhauff gefüegt hat wolberait vnd wolge-
kocht in süesser flüssigkeit in einem solchen Queckh-
silber hat die Natur mit erster würckhung ange-
fangen vnd geendet in ain Metallische natur vnd
damit hat sie auffgehört, dann sie hat das ihr vol-
bracht, vnd also der kunst gelassen denselben züuol-
enden in einen volkomen Stein der Philosophi. Jn