Description:
Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 21, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799.
Trascrizione:
den worten ist ainem khundbar das welcher recht wil
fahrnen in diser Kunst, alß auch alle Philosophi sag-
der sol anheben da die Natur hat aufgehört, vnnd
sol nemen den Schwebel vnd Quecksilber, den die na-
tur in der allerreinsten form zuhauff gefüegt hat
Wann in dem ist geschehen die gar behend veraini-
gung, die sonst niemand alß durch die Kunst be-
raiten mag, vnd das hat die Natur alß vmb der ge-
berung willen der Metallischen form gethonn.
Aber dieselbig materi die also von der natur Jnfor-
mirt ist kombt zu guet der kunst vmb der empfah-
ung willen der krafft, die sich dann in solche behende
Materi legen, vnd darumb Calcioniren etlich Alchi-
misten das Goldt, auff das sie es müg auflösen vnd
Absondern die Element, biß sie das bringen in eine
behenden ainfliessen gaist oder subtile natur vnnd
faiste brodimkheit des Quecksilbers vnd Schwebels
Naturen, vnd die ist dann die aller negst Materi
die sich mit dem Goldt am aller nächesten ver-
gleicht zuempfahen die form des verborgenenn
Steins der Philosophi welche materi genand wür-
det Mercurius Philosophorum vnd das wil
Aristoteles so Er redet zu Alexander dem Khünig,
Er well dir zu vnnsern Stein daß so mitt die